06.04.2009

kino.to - Sammelbecken der Internetfallen

Spiegel online berichtet aktuell über die insbesondere bei Jugendlichen beliebte Seite kino.to, mit deren Hilfe aktuelle Filme und TV-Serien als Stream abgerufen werden können.

Diese (urheber-)rechtlich ohnehin schon in der Grauz0ne angesiedelte Seite birgt zahlreiche weitere Risiken: Nutzer können sich hier ganz schnell über perfide Tricks nicht nur den PC mit Schadsoftware infizieren, sondern auch noch nebenher kostenpflichtige Abos abschließen - diverse "Werbepartner" der Seite, z.B. opendownload.com, habe ich ja schon ausführlich in kLAWtext behandelt.

Ansonsten bietet der Artikel eine ganz gute Übersicht darüber, was mittlerweile technisch alles möglich ist. Wenn Sie also mal schauen wollen, welche Gefahren so alles auf Sie lauern, lesen Sie den Artikel und schauen Sie sich auch die Bildergalerie an.

Und befolgen Sie dann den immer wieder gegebenen Rat: Seien Sie vorsichtig, wenn Sie im Internet "unterwegs" sind.

Kommentare:

  1. studiosus juris6. April 2009 12:45

    Schade finde ich allerdings, dass in dem Artikel der rechtlich noch ungeklärte Streit, ob in dem Anschauen auch ein strafbares Downloaden (da Zwischenspeicherung im Cache erfolgt) zu sehen ist.

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  2. studiosus juris6. April 2009 12:46

    füge hinzu: ", nicht erwähnt wird." ;)

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