04.12.2012

Die Gewerbeauskunft-Zentrale nimmt mich endlich wahr!

Kaum zu glauben, aber heute habe ich endlich mein erstes eigenes "Eintragungsangebot zur Empfehlung Ihres Betriebes" unter Gewerbeauskunft-Zentrale.de der GWE-Wirtschaftsinformations GmbH bekommen:






Und da ich eigentlich nirgendwo sonst unter "Dosch, S." firmiere und auch selten "Heidelberg-Kirchheim" schreibe, weiß ich jetzt auch, woher die Daten aller Wahrscheinlichkeit nach kommen: Aus den GelbenSeiten. Da steht nämlich folgender Eintrag:



Ob ich wohl das günstige Angebot zu 569,06 Euro jährlich für diesen tollen Service-Eintrag bei der Gewerbeauskunft-Zentrale.de nutzen soll?

Ich glaube eher nicht.

Wenn Sie eine Frage zum Artikel haben...

...stellen Sie sie mir doch einfach:

Sebastian Dosch

Rechtsanwalt und Fachanwalt für IT-Recht

Fon: 06221 8713-400

E-Mail: kanzlei@dosch-digital.de
Skype: kLAWtext

Kommentare:

  1. Sofort zuschlagen! Mit etwas Glück lassen die sich später sogar runterhandeln.

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  2. Auf keinen Fall! Ein guter Artikel dazu: http://www.business-netz.com/Wirtschaftsrecht/Dubiose-Gewerbeverzeichnisse-Unterschriebene-Vertraege-koennen-Sie-anfechten

    Herzliche Grüße

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  3. Zurückschicken mit dem Hinweis, wenn die Zentrale mit Ihren Daten werben will, hat sie Ihnen 569,06 € zu zahlen. Wir haben das gemacht. Seitdem ist Ruhe.

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  4. Meine Frau bekam auch so ein Schreiben. Sie hat Strafanzeige wegen versuchten gewerblichen Betrugs gestellt. Das sollten andere tun. Wenn das schon gegen Burat hilft, hilft das auch hier. Gruss Ihr Thomas Hoeren

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  5. Klasse! Diese Chuzpe ist wirklich bemerkenswert. Die Strafanzeige von Fr. Hoeren war wirklich überfällig.

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  6. Ich habe dieses Schreiben wenige Tage erhalten, nachdem ich mich dorthin für Mandanten gewendet hatte.

    Meine Aufforderung zur Auskunft und Löschung wurde prompt beantwortet: "Die Daten haben wir aus folgender Quelle: öffentliche Quelle" mit der Versicherung, die Daten zu löschen.

    Das Schreiben im Rahmen des Mandates wurde bis heute nicht beantwortet.

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  7. Ist zwar nicht der gleiche Verein, aber die gleiche Masche - und der Laden ist in Deutschland bekannt:
    ich bekam jetzt für meine Kirchengemeinde an der Atlantikküste ein Schreiben von einem "französischen Internet-Register", das im Briefkopf ein Symbol zeigt, was verdächtig den offiziellen Symbolen der République Française ähnelt... darin wurde mir mitgeteilt, unsere Gemeinde wäre natürlich kostenfrei in ihrem Verzeichnis, aber wir möchten doch bitte mal nachsehen und ggfs. Korrekturen anbringen, entweder per internet oder per Rücksendeumschlag (der ist korrekt).
    Betrieben wird das ganze vom DAD in Hamburg, der auch noch freundlicherweise bekundet, es werde nur nach deutschem Recht gerechtet und auch nur an ihrem Sitz, nämlich Hamburg-Mitte. Wo der DAD schon die eine oder andere Schlappe einstecken mußte. Aber: im Zweifelsfall behalte man sich vor, die französische Generalstaatsanwaltschaft einzuschalten.
    Ich frage mich eher hypothetisch, ob ein französischer Generalstaatsanwalt wohl gewillt ist, nach deutschem Recht zu agieren, und viel konkreter, ob es sinnvoll ist, das Schreiben der Staatsanwaltschaft - der französischen oder der deutschen - zukommen zu lassen, zumindest wegen Vortäuschung amtlicher Schreiben müßte da eigentlich was laufen.

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  8. Unterschreiben Sie ruhig, ich hole Sie aus der Sache dann wieder raus. ;-)

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  9. Habe auch dieser Tage ein Schreiben der Gewerbeauskunft-Zentrale bekommen. Staatsorgane und Gerichte wissen Bescheid und es gibt offenbar auch irgendein Gerichtsurteil bezüglich dieser GmbH. Trotzdem macht die Gewerbeauskunft-Zentrale ungestraft munter weiter! Wenn unsere Staatsorgane nicht in der Lage sind, solchem Treiben das Handwerk zu legen, weshalb soll ich das dann tun und Anzeige erstatten, die ja offenar sowieso nichts bringt? Offenbar haben unsere Staatsorgane kein Interesse daran, solchen Zeitgenossen das Handwerk zu legen, denn der Staat verdient ja an dieser "Abzocke" kräftig mit. Ich bin doch kein Erfüllungsgehilfe desssen, der mir durch unzählige Steuern und Abgaben unverhältnismäßig in die Taschen greift und seine Bürger auch abkassiert, wo es nur geht.

    In unserem freiheitlich demokratischen Staat muss man eben höllisch aufpassen. Und wenn halt sowas kommt, dann einfach ab in den Papierkorb.

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  10. Nachdem mich die Gewerbeauskunftzentrale genervt hat, ist jetzt das Branchenbuch der Region dran. Hier kostet ein Eintrag (wo auch immer) 960,- + MWSt. pro Jahr und die Laufzeit beträgt 3 Jahre!

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  11. Ich frage mich auch warum man nichts dagegen machen kann. Erst seit ich das Schreiben bekommen habe, weiß ich was das ist. Warum? Die machen das schon seit Jahren, Leute ärgern sich aber es wird weiter betrieben. ??? Anrufen darf man nicht mehr aber Aufforderungen und Rechnungen schicken, das geht!!! ???

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