„Immer mehr Verbraucherinnen und Verbraucher nutzen das Netz für Online-Shopping, Reise- und Hotelbuchungen und Online-Banking. Bereits die Hälfte der Internet-Nutzerinnen und -Nutzer in Baden-Württemberg sind in sozialen Netzwerken aktiv, wie eine weitere aktuelle Studie zeigt. Bei den 14- bis 29-Jährigen sind es sogar 81 Prozent. Das beeinflusst natürlich auch unsere politische Arbeit – der digitale Verbraucherschutz gewinnt immer mehr an Bedeutung“,sagte Verbraucherminister Alexander Bonde am Dienstag (31. Juli) anlässlich eines Besuchs der T-City in Friedrichshafen, eines bundesweiten Pilotprojekts zur Erhöhung der Lebens- und Standortqualität durch den Einsatz Informations- und Kommunikationstechnologien.
Verbraucherministerium 2.0: Verbraucherinformation und -bildung auf allen Kanälen
Je vielfältiger die Möglichkeiten, desto größer seien oftmals die Gefahren: Abo-Kostenfallen durch scheinbare Gratis-Angebote im Internet, mangelnder Datenschutz in sozialen Netzwerken sowie die Abmahnabzocke bei Urheberrechtsverletzungen im nicht-kommerziellen Bereich seien nur einige der möglichen Risiken.
„Hier sind wir als Verbraucherministerium gefragt. Im Rahmen der Gesetzgebung setzen wir uns auch in Berlin und Brüssel für die Verbraucherrechte ein“,erläuterte Bonde. So sei beispielsweise die am 1. August in Kraft tretende Button-Lösung auf Initiative Baden-Württembergs im Rahmen des Gesetzgebungsverfahrens zur Bekämpfung unerlaubter Telefonwerbung vom Bundesrat vorgeschlagen worden.
„Außerdem setzen wir auf Verbraucherinformationen und -bildung – auch über gesetzliche Regelungen hinaus. Mit dem Online-Handbuch Verbraucherrechte im Internet klären wir Verbraucherinnen und Verbraucher zum Beispiel über ihr Widerrufsrecht beim Online-Shopping auf“,sagte der Minister. Außerdem könnten sich Verbraucher bei Online-Streitfällen seit 2009 an die Online-Schlichtungsstelle wenden, die zu erheblichen Teilen vom Land finanziert werde.
„Mit diesem breiten Informationsangebot und dem konsequenten Einsatz auf Landes-, Bundes- und Europaebene für den digitalen Verbraucherschutz positionieren wir uns als Verbraucherministerium 2.0“,so Bonde weiter. Das Ministerium habe daher seine Verbraucherinformation auch auf soziale Netzwerke ausgedehnt und informiere seit Kurzem auf seiner Facebook-Seite VerbraucherBW
Verbraucherinnen und Verbraucher zielgruppengerecht informieren
„Gerade Facebook stand wegen seines Umgangs mit Verbraucher- und Nutzerdaten bereits häufiger am Pranger. Wir wollen die vielen Verbraucherinnen und Verbraucher, die dieses Netzwerk nutzen, nicht im Regen stehen lassen, sondern sie mit Tipps versorgen, wie sie sicher mit ihren Daten umgehen. Mit unserem neuen Facebook-Auftritt ‚VerbraucherBW‘ erreichen wir Verbraucher direkt dort, wo sie im Zweifelsfall persönliche Daten weitergeben“,so Bonde abschließend.
Weitere Informationen zum digitalen Verbraucherschutz unter
- www.mlr.baden-wuerttemberg.de
[Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg] - www.verbraucherportal-bw.de
[Verbraucherportal Baden-Württemberg, ein gemeinsames Projekt des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg und der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg e. V.] - www.internet-verbraucherrechte.de
[Online-Handbuch, das eine Sammlung der Rechte von Verbrauchern im Internet bietet: Informieren Sie sich anhand leicht verständlicher Texte über die Vorteile und Risiken des Internets.] - www.facebook.com/VerbraucherBW
[praktische Tipps und aktuelle Links rund um die Themen Verbraucherrechte, Verbraucherschutz und Ernährung - auf facebook]
Quelle: Pressemitteilung des MLR-BW
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